Reicht Dir die BWA vom Steuerberater wirklich aus?

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Im Austausch mit unseren Kunden zum Thema Finanzplanung wird eines immer wieder klar: Erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer planen systematisch ihre Finanzen. Und das nicht nur für die Finanzbuchhaltung und das Finanzamt, sondern um auf Daten und Fakten basierende Entscheidungen bezüglich Investitionen, Gehälter und Vertriebstätigkeiten in ihrem Unternehmen treffen zu können.

Wie sieht systematische Finanzplanung aus?

Wir wollen aktiv unser Unternehmen steuern und das machen wir unter anderem mit einer guten Finanzplanung. Warum ist das so wichtig?

  • Ein elementarer Nutzen dabei ist die Festlegung der Vertriebsziele. Nur dadurch bist Du überhaupt in der Lage, ein profitables Wachstum zu planen.
  • Du erkennst fehlerhafte Entwicklungen rechtzeitig und kannst ihnen entgegensteuern. Eine systematische Finanzplanung ist also eine Art Risikofrühwarnsystem. 
  • Du hast eine aktuelle Entscheidungsgrundlage für wichtige Personalentscheidungen wie Neueinstellungen, Lohnerhöhungen etc. 
  • Du hast die Möglichkeit, eine Vollkostenrechnung aufzustellen, die Dir aufzeigt, dass etwa die Investition in ein neues MVP am Ende sogar Geld einspart.  

Wie findest Du das richtige System?

Für eine gute Finanzplanung haben sich in der Praxis zwei Herangehensweisen als besonders mehrwertig herauskristallisiert:

  1. Für kleinere Unternehmen (bis ca. 750.000 Euro Umsatz)
    Hier reicht oftmals schon eine spezielle Excel- bzw. Google-Tabelle aus, um eine aussagekräftige Finanzplanung unternehmensübergreifend darzustellen.
    Eine entsprechende Vorlage stellen wir all unseren Kunden in unserer yannick.digital Academy zur Verfügung.

  2. Für größere Unternehmen (ab ca. 750.000 Euro Umsatz)
    Hier solltest Du Dir überlegen, eine entsprechende Finanzplanungssoftware einzuführen, um Deinen Verantwortlichkeiten als Unternehmerin und Unternehmer gerecht zu werden.

Die Einordnung nach Umsatzgröße ist kein Zwang. Auch kleinere Unternehmen wählen den Weg der softwaregestützten Finanzplanung, weil es komfortabler ist und mehr Sicherheit bietet. Die Entscheidung liegt letztendlich bei Dir und ist natürlich, wie immer, von Deinem individuellen Geschäftsmodell abhängig.

Die eigene Finanzplanung erscheint auf den ersten Blick oftmals sehr komplex und deshalb sträuben sich viele Kunden gegen das Thema. Mein Team und ich können Dir zeigen, wie Du Deine Finanzplanung mit einfachen Prozessen und Systemen aussagekräftig gestalten kannst.

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Versuch's mal mit Einfachheit

Du kannst Herausforderungen mit Einfachheit lösen.

Viele Herausforderungen, manche sagen auch Probleme dazu, werden versucht durch neue Komplexität zu lösen. Aus meiner Erfahrung treten dabei folgende drei Fehler am häufigsten auf:

  1. Es wird versucht, zu hohen manuellen Aufwand im Unternehmen durch noch mehr Personal zu lösen.
  2. Der längst überflüssige MVP-Wechsel wird durch jahrelange Diskussionen und nie endende Wunschlisten zu einer never ending story.
  3. Es werden teure Marketingkampagnen gestartet, bevor überhaupt die elementaren Grundlagen etwa im E-Mail-Marketing umgesetzt wurden.

Die Kunst ist es, die Dinge so einfach wie möglich zu lösen. Komplizierte Herausforderungen erfordern zu Beginn erst einmal eine einfache Antwort. In den allermeisten Fällen brauchst Du für die Lösung lediglich zwei fundamentale Elemente: Struktur und Fokus.

So löst Du nachhaltig Deine Herausforderungen mit Einfachheit. Die Lösungen für meine anfangs genannten drei Beispiele sehen also wie folgt aus:

  1. Um den manuellen Aufwand in Deinem Unternehmen zu minimieren, solltest Du Deine Bestandsprozesse in einem Unternehmenshandbuch dokumentieren und sie im zweiten Schritt optimieren. Das Ganze priorisierst Du nach Zeitersparnis - je höher die Zeitersparnis, desto höher die Priorität.

  2. Es gibt ein klares Anforderungsprofil für das neue MVP mit systematischer Bewertung der einzelnen Anforderungen. Besonders wichtig: Setzt euch eine Deadline! An diesem Tag wird eine Entscheidung getroffen.

  3. Zu Beginn werden schrittweise die Grundlagen im Marketing, wie ein System für professionelles E-Mail-Marketing, implementiert. Erst wenn alle grundlegenden Prozesse funktionieren, werden Kampagnen entwickelt.

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